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Landtagsmandat ab 18 Jahren? Meine Entscheidung!

Änderung des Artikels 75

Artikel 75 der Hessischen Verfassung regelt unter anderem die Frage, ab welchem Alter jemand als Abgeordnete oder Abgeordneter in den Hessischen Landtag gewählt werden kann. Die Altersgrenze zur Wählbarkeit in den Landtag liegt in Hessen aktuell bei 21 Jahren, obwohl das Recht, selber zu wählen, bereits mit 18 Jahren ausgeübt werden darf. Am 28. Oktober kann das Alter für die Wählbarkeit auf 18 Jahre herabgesenkt werden. Wahlrecht und Wählbarkeit sind dann beide mit Vollendung des 18. Lebensjahres möglich.

Die Ziele:

Herabsetzung der Wählbarkeit in den Landtag von 21 auf 18 Jahre Herabsetzung der Wählbarkeit in den Landtag von 21 auf 18 Jahre

Angleichung der Altersgrenze von Wählbarkeit und Wahlrecht Angleichung der Altersgrenze von Wählbarkeit und Wahlrecht

Angleichung der Altersgrenze an alle anderen Bundesländer, den Bund und die Europäische Union Angleichung der Altersgrenze an alle anderen Bundesländer, den Bund und die Europäische Union

Am 22. März 1974 wurde die Volljährigkeit in Deutschland von 21 auf 18 Jahre herabgesetzt. Die Hessische Verfassung stammt aus der Zeit davor. Nach der heutigen Rechtslage dürfen junge Menschen Rechtsgeschäfte selbstständig abwickeln, sobald sie die Volljährigkeit erreichen. Auch das Recht zu wählen tritt dann ein.

Eine Wählbarkeit in den Landtag mit 21 Jahren wie in Hessen, erscheint nicht mehr zeitgemäß. Die Wählbarkeit soll deshalb von 21 Jahren auf 18 Jahre herabgesetzt werden. Damit würde Artikel 75 auch den Regelungen des Bundes und aller anderen Bundesländer angepasst werden.

Änderungsvorschlag für den Artikel 75:

(Änderung und Streichung gefettet)

Artikel 75

(1) „Der Landtag besteht aus den vom Volke gewählten Abgeordneten.“

(2) „Wählbar sind die Stimmberechtigten, die das einundzwanzigste achtzehnte Lebensjahr vollendet haben.“

Zu den weiteren Entscheidungen: